I didn´t want it to mean that much to me…
Ich hätte es wissen müssen. So warst du nie zu mir. In all den Jahren, von denen du sagst, du wärst in mich verliebt gewesen, hast du dich nicht einmal so verhalten. (Okay. immer wenn ich anfange zu schreiben muss ich alles dramatisieren und überspitzt darstellen. Du hast dich deinen Gefühlen entsprechend verhalten, aber anscheinend waren sie damals nicht ausreichend vorhaben…)
Jetzt kommst du mit ihr um 13.14 Uhr auf mich zu geschlendert, hast einen Arm um sie gelegt und lächelst sie ständig an. Mit diesem scheiß verliebten Lächeln, dem zugenebelten Blick. Dem undefinierbaren Glanz in deinen Augen. Es gab sehr wohl Zeiten, in denen ich in deinen blauen Augen lesen konnte, die so schön im Kontrast zu deinen tiefbraunen Wuschel-Haaren stehen. Jetzt versuchst du ihr die gleichen Signale zu senden. Es klappt wohl nicht so ganz, wie du dir das vorgestellt hast.
Aber egal, ob es wirkt oder nicht. So warst du niemals zu mir. Niemals. Allein das hätte ein Zeichen sein sollen. In all den Jahren der Freundschaft und des Verliebtseins hast du mich niemals, nicht ein einziges Mal zur Bushaltestelle gebracht. Du hast mir nicht ein einziges Mal ein Eis ausgegeben, und den Arm um mich gelernt, während wir zu zweit durch die Stadt geschlendert sind. Du hast mich nicht ein einziges Mal angerufen, wenn es mir schlecht ging und ich selbst nicht die Kraft hatte, deine Nummer zu wählen. Du hast nicht mit mir getanzt. Niemals. Du hast dein Versprechen gebrochen, als du sagtest, du würdest mich nie alleine lassen. Und so langsam versinkt auch noch der letzte Strohhalm, an den ich mich verzweifelt klammere, im Sumpf der Erkenntnisse.
Ich begreife langsam. Ich lasse Gedanken zu, die alle meine Hoffnungen zerstören. Das ist schon mal ein Schritt nach vorn, oder? Ich verliere die Hoffnungen und letztendlich regt sich auch nicht mal mehr das kleine Monster tief in mir, dass alle Mädchen in deiner Umgebung restlos zerfleischen möchte.
Aber, wenn es jetzt schon nichts mehr ist… lass mir wenigstens die Illusion, dass es jemals etwas gewesen ist.
Sabrina sagte,
April 11, 2008 um 5:07
Ach Süße, lass dich davon nicht so mitnehmen! Ist ja schrecklich, was du hier schreibst. Die Umsetzung ist natürlich wie immer grandios, aber der Inhalt ist definitiv nicht schön.
Jungs sind scheiße. Generell.
Auch wenn es immer wieder Ausnahmen gibt, die mir versichern wollen, dass nicht alle so sind und mich verzweifelt in die Logik ihres Geschlechts einführen wollen, für mich sind und bleiben Männer einfach nur rätselhaft. Aber das ist gut so. Ich will sie gar nicht immer verstehen. – Das wäre ja noch schrecklicher, glaub ich. ^^ Und Liebeskummer is auch gut, wenn er vorbei geht.
Kopf hoch – es gibt sooooo viele hübsche Jungs. Du wohnst wenigstens in einer Stadt (so fern ich das richtig rauslesen konnte ^^) wo es nur so an Auswahlmöglichkeiten wimmelt. Meine Möglichkeiten sind definitiv begrenzter, als die deinen.
Liebste Grüße
dickes Küsschen*