Weil ich ein Määääädchen bin…

Mai 4, 2008 at 9:36 (Erkenntnisse, HalloWelt, SoIstDas)

Ich mag keine Mädchen. Mädchen sind irgendwie einfach doof. Und echt komisch.

Mädchen sind kompliziert und geben sich herrlich einfach. Oder sie sind einfach gestrickt, aber umhüllen sich in einer Wolke aus Mysteriösem und Unbekannten – und sind somit kompliziert.
Entweder Mädchen versuchen absichtlich süß und klein und knuffelig zu sein. Oder sie verstecken ihr liebes engelhaftes Wesen und spielen die Zicke, nur um interessanter zu wirken.
Mädchen sind entweder so, dass sie sich dem Standartbild von einem Mädchen anpassen und fügen. Oder sie vergessen ihr „normales“ Inneres und tun so, als ob sie komplett anders als alle anderen wären.

Mädchen sind einfach komisch.
Sie sind sich wochenlang böse und werfen sich noch Jahre später Ungerechtigkeiten aus der Kindheit vor. 
Mädchen heulen bei Abschieden, Liebesfilmen und abgebrochenen Fingernägeln.
Sie malen sich an, auch wenn nicht Karneval ist und quetschen ihren Körper in Kleidung, aus der später alles wieder rausquillt. 
Sie lernen Fußballspielen und interessieren sich für Autos, nur um den Typen zu gefallen.
Mädchen betrachten andere Mädchen von oben bis unten mit kritischen Augen und fangen an sie zu beschimpfen, sobald sie außer Hörweite sind.
Mädchen benutzen ihre Fantasie um böse Geschichten über andere zu erzählen und treffen sie damit immer an ihrer Schwachstelle.
Mädchen rennen den falschen Typen hinterher und vergessen für sie alle Errungenschaften der Emanzipation.

Mädchen sind komisch. Und ich bin wirklich froh, dass ich kein Junge bin. Sonst müsste ich noch versuchen die Mädchen zu verstehen… 

Mir ist klar, dass sich die oben genannte Bezeichnung von Mädchen auf keinen Fall auf alle Mädchen bezieht, sondern wohl eher ein „Durchschnittsmädchen“ mit allen Vorurteilen beschreibt. Allerdings ist dieses Mädchen das, was einem auffällt, wenn man seinen Blick eine gesamte Woche lang auf Verhaltensweisen von Mädchen fixiert.

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You have it or you don´t…

Mai 2, 2008 at 12:54 (Erkenntnisse, HalloWelt, SoIstDas)

Ich bin der festen Überzeugung, dass sich die menschliche Bevölkerung primär in zwei Gruppen einteilen lässt:
Die Merker, und die Nicht-Merker.

Die Nicht-Merker, sind die Typen aus der U-Bahn, die dir einen blöden Spruch hinterher rufen, obwohl es dir sowieso schon dreckig geht.
Es sind die Freunde, die dich einen Abend lang ignorieren, an dem du es wunderbar gebraucht hättest, mit ihnen Gedanken zu tauschen.
Es sind jene Egoisten, die nicht mitbekommen, dass ihr Verhalten für dich wie Salz in offnen Wunden ist. 
Es sind die Bekannten, die ausgehen und dich nicht überreden mitzukommen.
Es sind jene Freunde, die sich einen Abend lang betrinken und nicht sehen, dass du einen viel besseren Grund hättest mit Alkohol deine Gedanken zu ertränken.
Die Nicht-Merker glauben dir, wenn du unter Tränen sagst, dass es dir gut geht.

Die Merker sind anders. Und oft die Personen, von denen man es nicht erwartet hätte.
Es sind die Freunde, die dir den Arm um die Schultern legen und leise ins Ohr flüstern, wie wichtig du ihnen doch bist.
Es sind die Mitschüler, die dir ein aufmunterndes Lächeln schenken, während die anderen deine schlechte Laune nur übergehen. 
Es sind die längst vergessenen Freunde, die kommen um zu hören, wie es dir geht und die dich daran erinnern, was für ein guter Mensch du doch bist.
Es sind die Mütter, die abends an die Zimmertür klopfen, dir einen Tee vorbeibringen und sanft über dein Haar streicheln.
Die Merker rufen dich nachts um 11.24 Uhr an und fragen wie es dir geht. Und die Merker legen erst auf, wenn du deine Gefühle in den Hörer schluchzt und sie dir versichern, dass alles wieder gut wird, wenn man es zusammen anpackt.

Liebe Merker,
seid fruchtbar und mehret euch.
Denn die Welt braucht eindeutig mehr von eurer Sorte. 

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Smile baby, just smile!

April 19, 2008 at 12:11 (SoIstDas, Verpeilt?)

Scheiße scheiße scheiße.

 

Samstag „Morgen“ um 12.33 Uhr und was weiß ich wie viele Sekunden (ich war ein bisschen zu perplex, weshalb ich nicht unbedingt auf den Sekundenzeiger der Uhr geachtet habe)

Man stelle sich folgende Situation vor:

Meine Mama mäht den Rasen im Vorgarten. Ich komme gerade aus der Dusche, habe demnach nur einen schwarzen schlichten Slip und ein schwarzes Top an.

Ich reiße also die Haustür auf, hüpfe barfuss über die kalten Pflastersteine um zu meiner Mutter zu kommen und sie zu fragen, ob sie meine Lieblingsjeans gesehen hat.

Man sollte dabei anmerken, dass unser Vorgarten eigentlich an einer Straße liegt, die sowohl von Autofahrern, als auch von Spaziergängern auf den Weg in den Wald vor allem am Wochenende viel genutzt wird. Aber ich wollte nun mal meine Jeans haben. Ich guckte also, bevor ich die Haustür aufmachte, ob jemand auf der Straße zu sehen ist und: ob Wunder, sie war wie leergefegt.

Also. Taps taps, hinüber zu meiner Mama gerannt und gleich schon mal auf dem Weg meine Frage hinüber geschrien. Ich stehe also vor meiner Mutter, leicht bekleidet und hüpfe von einem Fuß auf den anderen, weil sich die Kälte sonst bis in meine (frisch rasierten) Beine ziehen könnte. Aus den Augenwinkeln entdecke ich plötzlich, wie ein Fahrrad den Berg herunter gerast kommt, mache mir aber keine weiteren Gedanken mehr. Doch dann wird das Fahrrad langsamer und kommt direkt neben mir und meiner Mutter zum stehen.

Erst jetzt realisiere ich den 17-jährigen, gutaussehenden Nachhilfeschüler meiner Mutter, der ihr eine DVD vorbeibringen will. Er sieht mich an, von oben bis unten, drückt mir die DVD Hülle leicht irritiert in die Hand. Dann spricht er noch ein paar Worte mit meiner Mutter, die sich ein Grinsen nicht verkneifen kann. Dabei fixiert er mit seinen Blick meine Mutter um ja nicht noch einmal auf mich zu gucken. Ich lächele leicht, drehe mich um und verschwinde durch die Haustür wieder.

 

Ohh jaa. Dieser Auftritt meinerseits gehört in die Kategorie „Einmal richtig blamieren am Tag festigt den Charakter“, wobei ich wirklich behaupten kann, dass er peinlich berührt war, während ich einfach nur da stand und mir gedacht habe: Ändern kannst du es eh nicht mehr. Und deine Hose ist halt weg, so ist das nun mal.

Selbstbewusstes Auftreten ist der Schlüssel zum Erfolg. Also, Bauch rein, Brust raus.

 

Statistisch gesehen dürfte die Wahrscheinlichkeit mich heute auf der Party noch einmal so richtig zu blamieren bei beinahe Null liegen.

Aber ich erinnere immer wieder gerne an diesen Spruch mit absolutem Wahrheitsgehalt:

 

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme:
“Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen.“
Und ich lächelte und war froh – und es kam schlimmer.

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The simpler, the better.

April 19, 2008 at 9:42 (Allgemein, SoIstDas)

So. Ich werde jetzt gleich eine schöne Dusche nehmen und mich schon einmal im Badezimmer einschließen für ein paar Stunden. Zum Glück hat mein herzallerliebster Bruder schon geduscht, so dass ich nicht mit lauten Protestrufen seinerseits rechnen muss. Denn es braucht schon seine Zeit, bis man mit allen Gesichtsmasken, Peelings und Cremes das Gesicht remodeliert und restauriert hat, so dass man nach der zweistündigen Arbeit zwar keinen Unterschied zu vorher sieht, aber doch ein ganz anderes Körpergefühl hat. Man blickt in den Spiegel und denkt sich: Boah… jetzt noch die passenden Klamotten und es wäre perfekt.

Kommen wir zu dem nächsten Problem. Ich habe mir in weiser Vorahnung schon in Gedanken genau überlegt,  was ich anziehen möchte heute Abend. Nicht zu außergewöhnlich, aber auch nicht die weiteste und ausgewachenste Jeans. Lieber die enge, dunkle, die irgendwie so ein bisschen alles kaschiert. Dann die graue Sweatshirtjacke und ein tolles lustig bedrucktes Top. Aber wie ich meine Familie kenne, wird die Jacke oder das Top (oder auch beides) noch völlig nass in der Waschmaschine liegen, oder aber meine große Schwester hat sich die Sachen „ausgeliehen“ und mein Top-Outfit befindet sich auf einem Wochenendseminar 250 km von mir entfernt.

Gegen 16 Uhr werde ich nicht mehr an mich halten können und anfangen mir die Haare zu machen. Angefangen mit „zwei manderinengroßen Klecksen“ Schaumfestiger, über ein paar kleine Portionen Gel zum „Akkzente setzten und Modelieren einzelner Strähnen“, bis hin zum letzten Finish, dass über meiner kleinen Heimatstadt ein halbes Ozonloch verursacht: Haarspray. Dann werde ich ständig mit meinen Finger die Frisur befühlen, weil sie ja so perfekt gelungen ist. Um 19 Uhr werde ich dann feststellen, dass ich schon in einer Stunde bei meiner Freundin sein muss, meine Haare aber doch nicht so ganz meinen Vorstellungen entsprechen.

Letztendlich werde ich heute 2 mal unter die Dusche hüpfen, mindestens 4 Schreikrämpfe bekommen, mir 7 mal von meinem Bruder einredenlassen, dass mit das Top wirklich wirklich steht und dann letztendlich doch alle Pläne über den Haufen schmeißen und das schlichte schwarze Top über die Lieblingsjeans anziehen, nur mal schnell die Wimpern tuschen und auf den Blick von der anderen Seite des Spiegels mit einem Schulterzucken und einem breiten Grinsen antworten.

Also, auf ein Neues. (Diesmal endlich wieder ein Text, der nicht vor Gefühlen trieft, der nicht der Kategorie „Herzscheiße“ zugeordnet werden kann und der noch nicht einmal mit einem Wort das männliche Geschlecht erwähnt, auch nicht in Gedanken.  So langsam geht es wieder aufwärts. Und heute abend ganz bestimmt!!!)

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Der Sonne entgegen…

April 16, 2008 at 4:51 (Allgemein, SoIstDas)

Wenn der Sommer schon nicht von alleine kommt, muss man ihn eben herausfordern.

Mit Rock, Ballerinas und der richtigen Portion Lebensfreude. (Bei 9°C, Sturmböen und Dauerregen…)

Und wenn ich´s so recht bedenken, fügt sich der knallig orangfarbene Gute-Laune-Regenschirm auch gut in meinen Sommernachtstraum ein. Nasse Füße? Regentropfen im Gesicht? Ach quatsch. Das ist nur die Brandung des Meeres!!!

Und wenn ich die Luft anhalte, kann ich den Sommer fast schon riechen! Man muss nur daran glauben.

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Von Hüftgold kann man sich nichts kaufen…

April 4, 2008 at 9:12 (SoIstDas)

Ja gut, liebe Herren der Schöpfung. In einem Punkt habt ihr nun mal Recht. Nicht jede kann es sich leisten einen Minirock zu tragen. Und nicht jede sollte im Sportunterricht mit fast durchsichtiger weißer Hose und enganliegendem weißen Top aufkreuzen.

ABER, liebe Herren, das wissen wir selbst meist am besten. Na gut, es soll da einige Ausnahmen geben, die ich hier nicht mit Namen nennen möchte, und die trotz ihrer (vom Solarium schwarz gebrannten) Speckrollen es nicht für nötig halten, auf bauchfreie Tops und Hüfthosen zu verzichten, die immer einen wunderschönen Blick auf einen 20 cm breiten Streifen ihrer Haut freigeben. Abgesehen von diesen Ausnahmen wissen wir Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts sehr wohl wo unsere Problemzonen liegen. Und die Liste ist lang. Dicke Oberschenkel, krumme Nase, unreine Haut, kleiner Busen, extrem breite Hüften… Jede von uns, deren Selbsteinschätzung nicht ganz vernebelt ist, findet mindestens eine Stelle an ihrem Körper, die sie gerne tauschen möchte.

Dabei gibt es bei uns Frauen wohl zwei Arten von Tagen (die nicht unbedingt etwas mit unserem Hormonhaushalt oder irgendwelchen „Blutigen Sachen“ zu tun haben). An den einen Tagen stehen wir morgens früh auf, gehen eine Runde joggen und gönnen uns danach ein schönes fruchtiges Frühstück, bevor es unter die Dusche geht. Unser Tag fängt gut an und wird gesäumt von Komplimenten oder einfach nur kleinen Gesten, die uns zeigen, dass wir schön sind. Und dann stehen wir abends vor dem Spiegel und sehen in ein strahlendes Gesicht, dass zu einem Körper gehört, der doch eigendlich gar nicht mal so übel ist („hmm… für den Vorbau beneiden mich sämtliche Schülerinnen meiner Schule.“ oder „Angelina Jolies Lippen sind nichts gegen meine!!“). Und dann gibt es die Tage an denen wir Verzweifeln. Nach einer durchzechten Nacht hängen unsere Augenringe ebenso wie die gesamte schlaffe Haut am Körper. Wir bekommen ein schlechtes Gewissen, wegen dem übermäßgen Verzehr an Pizza und Chips und haben das gefühlte Gewicht eines ausgewachsenen Blauwals. Das schlechte Gewissen führt zu schlechter Laune, die wir versuchen mit Schokolade zu bekämpfen, was Gewissensbisse hervorruft usw. Dieser Teufelskreis kann nur durch einen folgenden „guten Tag“ unterbrochen werden.

Liebe Männer. Ich kann wirklich nicht verstehen warum ihr uns manchmal sowas antun müsst. Ihr wisst ja nicht was heute in der Mädchenumkleide los war. Und ich glaube, ihr werdet es wohl nicht verstehen können. Nachdem ihr alle irgendeinen Kommentar zu Maries Outfit ablassen musstet (von „Hast du nen Push-Up-BH an??“ über ein zaghaftes “ähhhh zieh das besser das nächste Mal nicht mehr an.“ bis in zum krönenden Abschluss „Sag mal schämst du dich nicht, mit deiner Figur sooo ein Outfit zu tragen??“) herrschte erst einmal vollkommene Stille in der Umkleidekabine. Dann fingen plötzlich alle an herumzuschnattern. „Hab ich nen dicken Hintern in der Hose?“ „Ich muss unbedingt abnehmen!“… wie das halt so ist in den Kabinen. Und, liebe Jungen, denkt jetzt nicht, dass nur Marie so etwas gesagt hätte. Eure Aussagen waren absolut fehl am Platz und ihr habt 14 junge Frauen dazu gebracht fast verzweifelt auf ihren Körper zu starren. Am eindruckvollsten fand ich allerdings Tina. Tina ist 1,78 cm groß und wiegt geschäzte 56 kg. Selbst sie stand nach dem Sportunterricht neben mir, zog sich ihr T-Shirt aus und versuchte immer wieder verzweifelt eine winziges Röllchen Speck zwischen die Finger zu bekommen. Dabei jammerte sie immer und immer wieder „Ich bin so dick… einfach soooooo dick. Ich bin so dick wie… wie… ein Pottwal!!“. Und auch die Mädchen, bei denen solche Aussagen wenigstens ein bisschen den Kern der Wahrheit treffen, müssen nun wirklich nicht jeden Tag von euch dran erinnert werden, dass sie am besten in Selbstmitleid versinken sollten, bei so einer Figur...

Also bitte liebe Vertreter des männlichen Geschlechts. Bevor ihr nicht einmal als eine Person mit ein paar „Rundungen“ neben 14 dünnen Mädels standet, die über ihre imaginärem Speckrollen klagen und dabei fast in Tränen der Verzweifelung ausbrechen, haltet euch bitte mit solchen Aussagen zurück. Denn:

SoIstDas!

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